Seit dem 24. August 2026 zeigt ChatGPT auch in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich Anzeigen. Sie stehen als gekennzeichnete Box unter der Antwort und richten sich nach dem Gespräch, nicht nach einzelnen Suchwörtern wie bei Google. Zu sehen sind sie nur in der Gratis- und der Go-Stufe, zu medizinischen und politischen Themen gar nicht.
Die neue Seite ChatGPT Ads zeigt eine echte Antwort der ChatGPT-App und darunter eine nachgestellte Beispiel-Anzeige eines erfundenen Hotels. So ist zu sehen, wo eine Anzeige steht und wie sie gekennzeichnet ist.
Vier Schritte, beginnend mit einem kleinen Test
Zuerst prüfen wir, ob der Kanal zum Angebot passt; passt er nicht, sagen wir das, bevor ein Konto entsteht. Sonst eröffnen wir das Konto auf die Firma des Kunden, richten die Messung ein und bauen die erste Kampagne. Sie läuft mit einem kleinen Testbudget, danach folgt eine Auswertung, ob sich mehr lohnt. Ergebnisse versprechen wir keine: Der Kanal ist neu, und eine abgeschlossene Kampagne als Referenz gibt es noch nicht.
Die Anzeige steht unter der Antwort, nicht in ihr
Welche Firmen ChatGPT in der Antwort selbst nennt, lässt sich nicht kaufen. Laut OpenAI beeinflussen Anzeigen die Antwort nicht. Dafür bleibt GEO zuständig, die Arbeit daran, dass KI-Systeme ein Unternehmen erkennen und zitieren. Beides lässt sich verbinden, es bleiben aber zwei getrennte Aufgaben.
Veröffentlicht am von Fabiano Frascati



