Erklärvideo · 4:52 Minuten · 14 Kapitel
Fünf Minuten: so prüfen Sie es selbst
Die Anleitung zum Nachmachen: welche Fragen taugen, was Nennung von Empfehlung unterscheidet und warum ein Prozentwert täuscht.
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Kennt die KI nur Ihren Firmennamen?
Sie fragen ein KI-System nach Ihrer Firma. Es kennt Ihren Namen und schreibt eine freundliche Antwort. Klingt gut, aber findet Sie so auch ein neuer Kunde? Genau hier beginnt der Denkfehler: Wenn Ihr Firmenname schon in der Frage steht, haben Sie ihn selbst ins Gespräch gebracht. Für Neukunden muss man anders testen.
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So funktioniert der Check
Die Methode ist einfach: neutral fragen, die Antwort genau lesen, das Ergebnis festhalten. Die Antworten im Video sind Beispiele zur Erklärung, keine gemessenen Platzierungen.
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Fragen wie ein neuer Kunde
Nehmen wir eine Firma, die eine neue Website braucht und eine Agentur in Basel sucht. Eine sinnvolle Frage wäre: «Welche Webagenturen in Basel erstellen Websites für kleine Unternehmen?» Danach wird es konkreter: «Ich brauche eine Website für meinen Malerbetrieb. Wer kann Gestaltung, Texte und Suchmaschinenoptimierung übernehmen?» So prüfen Sie einen echten Bedarf statt nur einen allgemeinen Branchenbegriff. Legen Sie drei bis fünf solcher Fragen fest: eine zur Leistung, eine zum Ort und eine zu einer typischen Anforderung. Nehmen Sie dafür Fragen aus echten Kundengesprächen, und verwenden Sie genau diese Fragen später wieder.
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System, Websuche und Personalisierung
Für einen vergleichbaren Test halten Sie das verwendete System und das Datum fest. Prüfen Sie ausserdem, ob die Websuche aktiv ist: eine Antwort mit aktuellen Quellen ist etwas anderes als eine Antwort ohne Websuche. Achten Sie auch auf den Gesprächskontext. Starten Sie einen frischen Chat und notieren Sie, ob gespeicherte Erinnerungen oder Personalisierung aktiv sind. Ein neuer Chat allein schaltet diese Einflüsse nicht automatisch aus.
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Nennung, Quelle oder Empfehlung?
Jetzt lesen Sie die Antwort. Dabei interessieren drei verschiedene Dinge: Wird die Firma genannt? Wird eine ihrer Seiten als Quelle verlinkt? Und wird sie tatsächlich als passender Anbieter vorgeschlagen? Eine Nennung bedeutet zunächst nur, dass der Name vorkommt. Er könnte in einer Liste stehen, in einem Vergleich oder sogar in einer kritischen Aussage. Lesen Sie deshalb immer den Zusammenhang.
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Verlinkte Quellen wirklich prüfen
Bei einer Quelle öffnen Sie den Link: Führt er wirklich auf Ihre Website? Belegt die Seite die Aussage? Sind die Informationen aktuell? Ein Quellenzeichen allein ist noch kein Qualitätsnachweis. Eine konkrete Empfehlung geht weiter: Die Antwort schlägt den Betrieb für den beschriebenen Bedarf vor und begründet, weshalb er passen könnte. Auch das ist noch keine Zusage, dass daraus ein Auftrag entsteht.
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Wenn Ihre Firma nicht genannt wird
Fehlt Ihre Firma, dann lautet das Ergebnis: in dieser Antwort nicht genannt. Daraus folgt nicht, dass das KI-System Ihr Unternehmen grundsätzlich nicht kennt. Diese Unterscheidung ist wichtig.
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Ergebnisse festhalten und vergleichen
Halten Sie deshalb die vollständige Frage und Antwort fest, dazu Datum, System, Einstellungen, Nennung und die überprüften Quellen. Ein einfaches Prüfblatt reicht. So wird aus einem Bauchgefühl eine nachvollziehbare Beobachtung. Wiederholen Sie dieselben Fragen an einem anderen Tag. Wenn Sie mehrere Systeme vergleichen, führen Sie die Ergebnisse getrennt. Unterschiedliche Antworten sind kein Fehler im Protokoll, genau diese Unterschiede wollen Sie erkennen.
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Warum ein Prozentwert täuscht
Vermeiden Sie einen scheinbar perfekten Gesamtwert. Zwei Nennungen bei fünf ausgewählten Fragen sagen etwas über diesen kleinen Test. Sie bedeuten nicht, dass Sie bei 40 Prozent aller möglichen Kundenfragen sichtbar sind.
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Was Sie auf Ihrer Website verbessern können
Was machen Sie mit dem Ergebnis? Prüfen Sie zuerst Ihre wichtigste Leistungsseite: Erklärt sie klar, was Sie anbieten, für wen und in welcher Region? Beantwortet sie die Fragen aus Ihrem Test verständlich? Ergänzen Sie nachvollziehbare Erfahrungen und halten Sie Ihre Unternehmensangaben aktuell. Auch relevante Quellen ausserhalb Ihrer Website gehören ins Bild. Welche Massnahme sich lohnt, hängt von der konkreten Lücke ab. Eine einzelne Änderung garantiert keine Empfehlung.
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Der kostenlose Check von Frascati
Für einen ersten Einstieg finden Sie auf unserer Website den kostenlosen Check zur Sichtbarkeit in der KI-Suche. Sie geben Firma, Region, Branche und Ihre E-Mail-Adresse ein, die Domain können Sie ergänzen. Behandeln Sie auch dieses Resultat als Momentaufnahme. Entscheidend ist die tatsächliche Antwort hinter dem Ergebnis: in welchem Zusammenhang die Firma genannt wird und welche Quellen sich wirklich überprüfen lassen.
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Ihre drei Testfragen
Ihre Aufgabe für heute: Formulieren Sie drei Fragen, die ein neuer Kunde stellen würde, ohne Ihren Firmennamen. Speichern Sie die Antworten und prüfen Sie die verlinkten Quellen. Danach wissen Sie, womit Sie weiterarbeiten können.
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Check starten und nächste Schritte besprechen
Den direkten Link zum Check und ein Prüfblatt finden Sie in der Videobeschreibung. Wenn Sie die nächsten Schritte für Ihr Unternehmen besprechen möchten, können Sie dort auch einen Termin buchen.
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Weiter mit den Grundlagen
Sie möchten zuerst verstehen, was GEO grundsätzlich ist und was es Unternehmen bringen kann? Dann sehen Sie sich unser Video zu den Grundlagen an.
Weitere Videos
Sie möchten wissen, wo Ihr Unternehmen heute steht? Wir schauen es uns in einem kostenlosen Erstgespräch gemeinsam an.