Erklärvideo · 5:40 Minuten · 14 Kapitel
Sechs Minuten: warum Besucher nicht anfragen
Fünf Hürden, die zwischen einem Besuch und einer Anfrage stehen, an einem Malerbetrieb in Basel Schritt für Schritt überarbeitet.
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Besucher, aber keine Anfragen?
Jemand besucht Ihre Website, schaut sich kurz um und geht wieder, ohne sich zu melden. Vielleicht fehlt kein neues Design, sondern eine klare Antwort auf die wichtigste Frage: Bin ich hier richtig? Wir gehen fünf Punkte durch, die Sie auf Ihrer Website prüfen können, und überarbeiten dafür einen Beispielbetrieb Schritt für Schritt.
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Passen die Besucher zum Angebot?
Bevor Sie etwas umbauen: Passen die Besucher überhaupt zu Ihrem Angebot? Wer eine Anleitung zum Selberstreichen sucht, möchte vielleicht keinen Maler beauftragen. Mehr solcher Besuche lösen Ihr Problem mit den Anfragen nicht automatisch.
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Erstens: Ist das Angebot sofort klar?
Auf unserer Beispielseite steht «Qualität, die überzeugt». Das klingt ordentlich, aber was bekommt der Besucher konkret? Eine Wohnungsrenovation, einen Fassadenanstrich oder nur Farbe aus dem Laden? Wir ersetzen den allgemeinen Satz durch «Wir streichen Ihre Wohnung in Basel». Darunter steht, welche Arbeiten dazugehören und wie eine Offerte entsteht. Jetzt beantwortet die Seite eine konkrete Kundenfrage. Machen Sie einen Verständlichkeitstest: Zeigen Sie die Seite kurz jemandem, der Ihren Betrieb nicht kennt, und fragen Sie danach «Was bieten wir an?» Bleibt die Antwort unklar, überarbeiten Sie zuerst die Botschaft.
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Zweitens: Für wen und wo arbeiten Sie?
Ein Kunde in Basel möchte wissen, ob Sie auch zu ihm kommen. Schreiben Sie Ihr tatsächliches Einsatzgebiet sichtbar hin; eine Adresse im Fussbereich reicht dafür oft nicht. Auch der Umfang zählt: Streichen Sie einzelne Zimmer, ganze Wohnungen oder Gewerberäume? Zeigen Sie die Leistungen, die Sie wirklich anbieten. So können Besucher einschätzen, ob ihr Anliegen zu Ihnen passt.
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Drittens: Vertrauen mit echten Belegen
«Professionell und zuverlässig» kann jeder auf seine Website schreiben. Hilfreicher sind nachvollziehbare Einblicke: Wer führt die Arbeit aus? Welche vergleichbaren Projekte haben Sie gemacht? Was haben Sie dort übernommen? Zeigen Sie bei einem echten Projekt nicht nur ein schönes Schlussbild, sondern beschreiben Sie kurz die Ausgangslage und Ihre Arbeit, etwa: Wände vorbereitet, Decken gestrichen und den bewohnten Raum sorgfältig geschützt. So wird die Leistung greifbar. Ergänzen Sie echte Ansprechpartner und überprüfbare Kundenstimmen, wenn sie vorliegen. Verwenden Sie dafür keine erfundenen Bewertungen.
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Viertens: Den Kontaktweg einfacher machen
Der Besucher ist interessiert, aber der Knopf sagt nur «Mehr erfahren». Danach folgen weitere Menüs und ein langes Formular. An dieser Stelle machen Sie den nächsten Schritt unnötig aufwendig. Sagen Sie konkret, was man anfragen kann, etwa «Besichtigung anfragen». Fragen Sie im ersten Formular nur nach den Informationen, die Sie für die Bearbeitung brauchen; weitere Details klären Sie im anschliessenden Gespräch. Erklären Sie auch, was nach dem Absenden passiert: Wer meldet sich, und auf welchem Weg? Falls Sie eine Antwortzeit nennen, muss sie zu Ihrem tatsächlichen Ablauf passen. Das nimmt die Unsicherheit vor der Anfrage.
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Fünftens: Die ganze Seite auf dem Handy
Am grossen Bildschirm sieht vieles gut aus. Unterwegs ist die Überschrift plötzlich abgeschnitten, der Kontaktknopf verrutscht oder das Formular versteckt sich hinter einem Fenster. Prüfen Sie den ganzen Weg auf einem echten Gerät: Lässt sich das Angebot ohne Zoomen lesen? Sind Knöpfe gut erreichbar? Bleiben die Feldbeschriftungen sichtbar, wenn Sie etwas eingeben, und lässt sich ein Fehler verständlich korrigieren? Achten Sie ausserdem darauf, wie die Seite lädt und reagiert: Springt der Kontaktknopf weg, während Bilder erscheinen? Passiert nach dem Antippen spürbar lange nichts? Solche Probleme zeigt ein schöner Bildschirm allein nicht.
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Kommt eine Anfrage wirklich an?
Testen Sie auch, ob eine Anfrage wirklich ankommt. Auf der Seite sollte eine klare Bestätigung erscheinen. Kontrollieren Sie anschliessend den Eingang in Ihrem System. Ein gedrückter Knopf ist noch keine erfolgreich übermittelte Anfrage.
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Die überarbeitete Beispielseite
Unsere Beispielseite hat jetzt einen nachvollziehbaren Weg: Der Besucher erkennt das Angebot, prüft den passenden Einsatzbereich, sieht Belege und versteht die Kontaktaufnahme. Auf dem Handy muss derselbe Weg genauso funktionieren.
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Wirkung und Qualität beobachten
Bringt die Änderung mehr passende Anfragen? Das müssen Sie beobachten. Halten Sie fest, was Sie wann verändert haben, und vergleichen Sie passende Besuche, erfolgreich übermittelte Anfragen und deren Qualität. Bei kleinen Zahlen bleiben einzelne Wochen wenig aussagekräftig.
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Welche Hürde zuerst?
Ändern Sie deshalb nicht wahllos alles gleichzeitig, sondern beginnen Sie mit einer konkreten Hürde. Ist das Formular kaputt, reparieren Sie es zuerst. Versteht niemand Ihr Angebot, beginnt die Arbeit bei der Überschrift.
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Ihre Aufgabe für heute
Öffnen Sie Ihre wichtigste Leistungsseite auf dem Handy. Prüfen Sie Angebot, Einsatzbereich, Belege und Kontaktweg, und notieren Sie die grösste Unklarheit. Genau dort setzen Sie mit der ersten Verbesserung an.
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Die Website gemeinsam besprechen
Sie möchten wissen, welche Hürde auf Ihrer Website zuerst weg sollte? Dann besprechen wir Ihre Ausgangslage und die nächsten sinnvollen Schritte in einem Gespräch.
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Weiter mit GEO
Ihr Angebot ist klar, aber Sie möchten auch in Antworten künstlicher Intelligenz sichtbar werden? Dann sehen Sie sich unser Video zu GEO an.
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