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Strategie

6. September 2026 · 6 Min. Lesezeit

Zusammenarbeit über die Grenze: Website-Projekt mit einer Schweizer Agentur

Ein Website-Projekt zwischen Allschwil, München und Wien läuft remote und per Video, in derselben Sprache und Zeitzone. Festpreis in Euro, verbindlicher Termin, und die ehrliche Antwort darauf, wann eine Agentur vor Ort besser ist.

Fabiano Frascati

Von Fabiano Frascati

Gründer von Frascati

Illustration: Person liest Zeitung auf einem Bürostuhl
Der Marienplatz in München mit Frauenkirche und Neuem Rathaus

Ein Website-Projekt mit einer Schweizer Agentur läuft für Kundschaft in München oder Wien remote und per Video, in derselben Sprache und derselben Zeitzone, mit einem Festpreis in Euro und einem verbindlichen Termin.

Ein überschaubarer Unternehmensauftritt ist in unter sieben Tagen live, wenn Inhalte, Bilder und Freigaben bereitstehen. Termine vor Ort sind auf Anfrage möglich, sie sind aber selten nötig.

Die berechtigte Frage lautet trotzdem: Warum jemanden aus dem Ausland beauftragen, wenn es in München und Wien Hunderte Agenturen gibt? Die ehrliche Antwort steht weiter unten, zusammen mit den Fällen, in denen die Antwort nein lautet.

Warum Nähe seltener zählt, als man denkt

Ein Website-Projekt besteht aus Gesprächen, Zulieferungen und Abnahmen. Von diesen drei Teilen braucht keiner zwingend einen gemeinsamen Raum. Was tatsächlich zählt, ist etwas anderes: dieselbe Sprache, dieselbe Zeitzone, feste Ansprechpartner statt einer Hotline, und jemand, der zurückruft, wenn drei Tage vor dem Livegang etwas klemmt.

Der deutschsprachige Raum ist dafür ein einziger Arbeitsraum. Zwischen Basel, München und Wien gibt es keine Zeitverschiebung, keine Sprachbarriere und keine unterschiedlichen Arbeitswochen. Der einzige echte Unterschied ist die Währung, und der ist im Angebot geklärt.

Der Ablauf, Schritt für Schritt

  1. Erstgespräch per Video, kostenlos. 30 Minuten, unverbindlich. Wir fragen nach Ziel, Zielgruppe, Umfang und Termin und sagen am Ende, ob wir passen.
  2. Angebot zum Festpreis in Euro. Seitenanzahl, Funktionen, Texte, Bilder, Rechte, Termin und Zahlungsplan. Was nicht drinsteht, ist nicht im Preis.
  3. Kickoff. Logo, Firmenangaben, Bilder, bestehende Texte, Zugänge zu Domain und Hosting. Ab diesem Termin läuft die Uhr.
  4. Bau mit Zwischenstand. Sie sehen die Seite an einer echten Adresse, nicht als Bild in einer Präsentation, und können jederzeit hineinschauen.
  5. Abnahme. Sie prüfen auf Mobiltelefon und Rechner und sammeln alle Korrekturen in einer Liste.
  6. Livegang. Domain umstellen, Weiterleitungen setzen, Search Console anmelden, Formulare mit echten Adressen testen.

Wie die Zusammenarbeit im Alltag aussieht

  • Video statt Reise. Abstimmung, Zwischenstand, Abnahme und Schulung laufen per Video. Aufzeichnungen der Schulung bleiben bei Ihnen, damit auch neue Mitarbeitende die Website pflegen können.
  • Feste Ansprechpartner. Sie schreiben nicht an ein Ticketsystem, sondern an eine Person mit Namen.
  • Eine Liste statt sieben Mails. Korrekturen werden gesammelt und in einem Zug umgesetzt. Das ist schneller und günstiger als jede Einzelmeldung.
  • Termine vor Ort auf Anfrage. Für Kickoff oder Übergabe möglich, meistens aber nicht nötig.

Preis, Rechnung, Währung

Für Kundschaft in Deutschland und Österreich steht das Angebot als Festpreis in Euro. Damit wissen Sie vor dem Start, was am Ende auf der Rechnung steht, und Sie tragen kein Währungsrisiko während der Projektlaufzeit. Steuerliche Fragen, etwa zur Umsatzsteuer bei einer Leistung aus der Schweiz, klären Sie vor Vertragsschluss kurz mit Ihrer Buchhaltung. Das ist in fünf Minuten erledigt und vermeidet Rückfragen bei der ersten Rechnung.

Zum Festpreis gehört ein verbindlicher Liefertermin. Für Website-Projekte gilt bei uns: in unter sieben Tagen online, oder Sie erhalten zehn Prozent Rabatt. Laufende Leistungen wie SEO und GEO haben kein festes Lieferdatum, dort wird quartalsweise bilanziert.

Wann eine Agentur vor Ort besser ist

Es gibt drei Fälle, in denen wir abraten. Erstens: Wenn Sie regelmässig persönliche Termine im Haus brauchen, etwa weil mehrere Abteilungen im Projekt sitzen und Entscheidungen nur im Raum fallen. Zweitens: Wenn Ihr Projekt ständige Fotoproduktion vor Ort verlangt und niemand vor Ort das koordinieren kann.

Drittens: Wenn Ihnen ein Ansprechpartner im selben Stadtbezirk wichtiger ist als alles andere. Das ist ein legitimes Kriterium, und dann sind Sie bei einer Agentur in München oder Wien besser aufgehoben.

Wir sagen das lieber im Erstgespräch als nach der Unterschrift. Ein Projekt, das aus dem falschen Grund vergeben wurde, wird für beide Seiten teuer.

Was wir jenseits der Grenze gebaut haben

In Deutschland stammen mehrere unserer Auftritte aus der Region und darüber hinaus: DW Immobilien in Weil am Rhein, ein Bauträger für Mehrfamilien- und Terrassenhäuser, mit zweisprachigem Auftritt und eigenen Projektseiten. Lufeto in Todtnau, zwei Ferienwohnungen im Schwarzwald. Die Immobilienvermessung Heidemann in Hannover mit 3D-Vermessung und Wohnflächenberechnung.

Dazu Bianca Casa, Firmensitz in Buchs SG mit Niederlassung in Weil am Rhein, für Bau, Modernisierung und Sanierung. Das ist ein Schweizer Kunde mit einem zweiten Standort in Deutschland, kein deutscher.

In Österreich haben wir bis heute keinen Kunden, und wir erfinden auch keinen. Wer dort mit uns arbeitet, wäre der erste im Land. Was Sie stattdessen prüfen können: unsere Referenzseite mit Namen und Links zu den echten Websites, und ein Erstgespräch, in dem wir Ihre Ausgangslage messen, bevor irgendjemand etwas verspricht.

Sprache und Schreibweise: die kleinen Unterschiede

Eine Website aus der Schweiz für den deutschen oder österreichischen Markt darf nicht nach Schweiz klingen. Vier Dinge stellen wir deshalb je Zielmarkt um:

  • Schreibweise: Deutsche und österreichische Seiten schreiben ß, Schweizer Seiten ss. Das betrifft nicht nur den Fliesstext, sondern auch Schaltflächen, Formulare und automatische Bestätigungsmails.
  • Anführungszeichen: In Deutschland und Österreich die deutschen Zeichen, in der Schweiz die spitzen. Ein Detail, das auffällt, sobald man es einmal gesehen hat.
  • Zahlen und Beträge: Tausendertrennung mit Punkt in Deutschland und Österreich, mit Apostroph in der Schweiz. Preise in Euro, nicht in Franken mit Umrechnungshinweis.
  • Wortwahl: Jänner statt Januar in Österreich, Bezirk statt Quartier, und keine Helvetismen im deutschen Text.

Ein Hinweis in eigener Sache: Dieser Blog ist in Schweizer Schreibweise verfasst, weil er auf unserer Schweizer Hauptseite steht. Zahlen zum deutschen und österreichischen Markt schreiben wir trotzdem so, wie sie dort geschrieben werden, und die Seiten, die wir für Deutschland und Österreich bauen, folgen durchgehend der Schreibweise ihres Zielmarkts.

Diese Umstellungen sind kein Aufwand, wenn sie von Anfang an eingeplant sind, und sie sind mühsam, wenn sie nach dem Livegang auffallen. Deshalb legen wir den Zielmarkt im Kickoff fest, nicht in der Abnahme.

Wenn Inhalte fehlen: was mit dem Termin passiert

Die sieben Tage laufen ab dem Kickoff, wenn Logo und Grundinfos beisammen sind. Brauchen Sie für Feedback oder Inhalte mehr Zeit, verschiebt sich der Livegang entsprechend. Der Festpreis bleibt derselbe, es entstehen keine Zusatzkosten durch Wartezeit.

Damit es gar nicht so weit kommt, sagen wir im Erstgespräch, was wir wann von Ihnen brauchen, und schicken die Liste schriftlich nach. Der häufigste Grund für Verzögerungen sind fehlende Inhalte auf Kundenseite, und zwar unabhängig davon, ob die Agentur zwei Strassen weiter oder zweihundert Kilometer entfernt sitzt.

Checkliste für den ersten Termin

  • Was soll die Website konkret auslösen: Anfragen, Bewerbungen, Bestellungen, Termine?
  • Wer entscheidet auf Ihrer Seite, und wer gibt frei?
  • Welche Inhalte gibt es bereits, und was fehlt?
  • Gibt es eigene Fotos, oder braucht es ein Shooting?
  • Wann soll die Seite live sein, und was hängt an diesem Termin?
  • Wer pflegt die Seite nach dem Livegang?

Mit diesen sechs Antworten wird aus dem Erstgespräch ein Arbeitsgespräch, und Sie bekommen am Ende ein Angebot, das rechnet, statt zu raten.

Fazit

Über die Grenze zu arbeiten, ist im deutschsprachigen Raum keine Hürde, sondern eine Frage der Organisation: klare Termine, feste Ansprechpartner, Festpreis in Euro, Video statt Reise. Was zählt, ist nicht die Entfernung, sondern ob jemand zuhört, misst und liefert.

Was wir für die beiden grössten Städte im Nachbarland konkret anbieten, steht auf unseren Seiten SEO Agentur München und SEO Agentur Wien.

Fabiano Frascati

Geschrieben von

Fabiano Frascati

Gründer von Frascati. Hilft Unternehmen in der Schweiz, Deutschland und Österreich, vom KMU bis zum Konzern, online professionell aufzutreten.

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