Webagentur Basel: Kosten & Vergleich (2026)
Was kostet eine Website bei einer Webagentur in Basel 2026? Der ehrliche Vergleich von Grossagentur, KMU-Agentur, Freelancer und Baukasten – mit typischen Preisspannen und transparenten Festpreisen.
Für die meisten Schweizer KMU gibt es keine pauschal beste Plattform: Wix ist am schnellsten gestartet, WordPress am flexibelsten und Webflow das modernste Werkzeug für professionelle Agenturen. Entscheidender als die Technik selbst sind aber zwei Fragen, die bei der Auswahl oft untergehen: Wie hoch ist der laufende Wartungsaufwand, und behalten Sie jederzeit den vollen Zugang zu Ihrer eigenen Website?
Dieser Vergleich ordnet die drei Systeme ehrlich ein - mit Stärken, Grenzen und den Punkten, über die Verkaufsseiten gerne schweigen. Am Ende wissen Sie, welche Wahl für ein typisches KMU in der Schweiz am sinnvollsten ist und worauf Sie unabhängig vom System achten sollten.
Bevor wir ins Detail gehen, eine grobe Orientierung. Die richtige Plattform hängt weniger vom Geschmack ab als von Ihrer Ausgangslage: Wie gross ist die Website, wie oft ändert sich der Inhalt, und wer pflegt sie später?
Wichtig: Diese Zuordnung ist ein Startpunkt, kein Gesetz. Jede der drei Plattformen lässt sich über ihre typische Komfortzone hinaus dehnen - meist auf Kosten von Aufwand, Geld oder Sauberkeit. Genau diese Grenzen schauen wir uns jetzt der Reihe nach an.
Wix ist ein Baukasten, der bewusst auf Einfachheit setzt. Sie wählen eine Vorlage, ziehen Elemente per Drag-and-drop an die richtige Stelle und haben mit etwas Geduld an einem Wochenende eine erste Website online. Für viele kleine Betriebe ist genau das attraktiv: keine technische Hürde, alles aus einer Hand, ein überschaubarer Monatspreis.
Die Grenzen zeigen sich erst später. Wix ist ein geschlossenes System - Sie mieten die Website faktisch, statt sie zu besitzen. Das hat handfeste Folgen:
Tipp: Bevor Sie viel Zeit in eine Wix-Website stecken, prüfen Sie ehrlich, ob Ihr Betrieb in zwei bis drei Jahren noch mit den gleichen wenigen Seiten auskommt. Planen Sie absehbar Mehrsprachigkeit, einen Shop oder viele Standortseiten, stossen Sie mit einem reinen Baukasten schneller an Grenzen, als Ihnen lieb ist.
WordPress ist das mit Abstand am weitesten verbreitete Content-Management-System der Welt und treibt einen erheblichen Teil aller Websites an. Der Grund: Es ist quelloffen, kostenlos im Kern und über Tausende Erweiterungen (Plugins) und Designs (Themes) nahezu beliebig ausbaubar. Vom einfachen Firmenauftritt über einen Blog bis zum Onlineshop lässt sich fast alles abbilden.
WordPress treibt nach gängigen Branchenerhebungen mehr als 40 Prozent aller Websites weltweit an - ein Hinweis auf die enorme Verbreitung, nicht automatisch ein Qualitätsurteil für Ihren konkreten Fall.
Diese Flexibilität hat eine Kehrseite: WordPress ist kein Selbstläufer. Wer es professionell betreibt, muss laufend dranbleiben:
Für ein KMU bedeutet das: WordPress ist hervorragend, wenn jemand die Wartung übernimmt - intern mit dem nötigen Know-how oder über einen Wartungsvertrag. Bleibt die Pflege liegen, wird aus dem flexiblen System schnell ein Sicherheits- und Geschwindigkeitsproblem.
Webflow ist gewissermassen der Mittelweg zwischen Baukasten und Profi-Werkzeug. Es bietet die volle gestalterische Kontrolle eines handgebauten Auftritts, aber über eine visuelle Oberfläche statt reinen Programmcode. Das Ergebnis sind oft sehr saubere, schnelle und designstarke Websites - weshalb Webflow bei Gestaltern und Agenturen beliebt ist.
Für ein KMU ohne eigenes Design-Know-how ist Webflow allerdings selten ein Selbermach-Werkzeug. Die Lernkurve ist deutlich steiler als bei Wix, und die laufenden Kosten der Plattform liegen meist höher. In der Praxis lohnt sich Webflow vor allem dann, wenn eine Agentur die Website für Sie aufbaut und Sie anschliessend nur die Inhalte pflegen.
Daneben gibt es eine wachsende Zahl moderner Alternativen - von weiteren Baukästen bis zu individuell gebauten Websites auf aktuellen Web-Technologien. Solche massgeschneiderten Lösungen sind technisch oft am schnellsten und am genausten auf Ihren Betrieb zugeschnitten, brauchen aber Fachleute für Aufbau und Betreuung. Wer grundsätzlich abwägt, ob er eine Website selbst baut oder bauen lässt, sollte vor allem den späteren Aufwand und den Zugang zur eigenen Website mitdenken - nicht nur den Startpreis.
Das ist der für KMU wichtigste und gleichzeitig am häufigsten übersehene Punkt. Vendor-Lock-in bedeutet, dass Sie an einen Anbieter gebunden sind und Ihre Website nicht ohne Weiteres mitnehmen können. Im schlimmsten Fall verlieren Sie bei einem Anbieterwechsel Ihre gesamte Arbeit.
Die drei Systeme unterscheiden sich hier grundlegend:
Tipp: Egal für welche Lösung Sie sich entscheiden - klären Sie vor dem Start drei Dinge schriftlich: Wem gehört die Domain? Wer hat die vollständigen Zugangsdaten? Und kann ich meine Inhalte jederzeit exportieren? Wenn ein Anbieter bei diesen Fragen ausweicht, ist das ein deutliches Warnsignal.
Bei seriös gebauten Websites sollte die Antwort immer dieselbe sein: Die Website gehört Ihnen. Bei uns ist das selbstverständlich - Domain, Zugänge und Inhalte liegen bei Ihnen, ohne Bindung an versteckte Bedingungen. Was uns als Agentur sonst noch ausmacht, lesen Sie auf der Seite über uns.
Beim Preis täuscht der erste Eindruck. Baukästen wirken günstig, weil der Monatspreis niedrig erscheint. Über mehrere Jahre summieren sich diese Beiträge jedoch - und der eigentliche Aufwand steckt selten in der Software, sondern in der Zeit, die Sie selbst investieren, oder im Geld für professionelle Hilfe.
Eine grobe Einordnung der laufenden Belastung:
Für viele Schweizer KMU ist daher nicht der Monatspreis entscheidend, sondern die Gesamtbetrachtung über drei bis fünf Jahre: anfängliche Erstellung, laufende Plattform- und Wartungskosten plus der Wert Ihrer eigenen Arbeitszeit. Eine professionell zum Festpreis gebaute Website kann hier unterm Strich günstiger sein als ein vermeintlich billiger Baukasten, der Sie viele Abende kostet. Wie sich die Investition bei uns konkret zusammensetzt - inklusive Hosting im ersten Jahr - sehen Sie auf unserer Seite zum Webdesign.
Unsere ehrliche Empfehlung lautet: Lassen Sie sich nicht von der Plattform-Frage in die Irre führen. Für die meisten Betriebe ist nicht entscheidend, ob hinter der Website Wix, WordPress oder Webflow steckt, sondern dass das Ergebnis schnell lädt, auf dem Handy gut aussieht, bei Google gefunden wird - und dass Sie jederzeit Zugriff auf Ihre eigene Website behalten.
Praktisch heisst das:
Was bei allen drei Wegen gilt: Eine Website ist nur dann ein Gewinn, wenn sie auch lokal gefunden wird. Für ortsgebundene Betriebe lohnt sich der Blick darauf, wie professionelles Webdesign in Basel oder Webdesign in Liestal auf die Region zugeschnitten wird - die Plattform im Hintergrund ist dabei zweitrangig.
Der WordPress-Kern ist quelloffen und kostenlos nutzbar. Kosten entstehen aber für Hosting, häufig für Premium-Designs oder -Erweiterungen sowie - der grösste Posten - für die laufende Wartung. Ohne regelmässige Updates und Backups wird ein WordPress-Auftritt schnell zum Sicherheitsrisiko.
Nein, nicht als vollständiges Paket. Wix ist ein geschlossenes System, eine fertige Website lässt sich nicht exportieren und woanders weiterbetreiben. Bei einem Wechsel müssen Sie die Website faktisch neu aufbauen - das sollten Sie vor dem Start einplanen.
Vendor-Lock-in heisst, dass Sie an einen Anbieter oder eine Plattform gebunden sind und Ihre Website nicht ohne Weiteres mitnehmen können. Für ein KMU ist das riskant, weil ein Anbieterwechsel teuer oder unmöglich werden kann. Achten Sie deshalb darauf, dass Domain, Zugangsdaten und Inhalte jederzeit Ihnen gehören.
Die Plattform allein entscheidet das nicht. Wichtiger sind schnelle Ladezeiten, mobile Darstellung, saubere Inhalte und lokale Bezüge wie Standort und Region. All das lässt sich auf jeder der drei Plattformen umsetzen - oder eben verpassen.
Lust auf eine Website, bei der Plattform-Frust, Wartungssorgen und Vendor-Lock-in von Anfang an wegfallen - zum Festpreis und mit vollem Zugang für Sie? Buchen Sie ein kostenloses Erstgespräch oder schreiben Sie uns direkt über das Kontaktformular. Wir sagen Ihnen ehrlich, welcher Weg zu Ihrem Betrieb passt.

Geschrieben von
Fabiano Frascati
Gründer von Frascati. Hilft Schweizer KMUs, online professionell aufzutreten.
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