Für die meisten Schweizer KMU ist ein Festpreis ehrlicher und sicherer als ein offener Stundensatz. Beim Festpreis wissen Sie vor dem ersten Klick, was die fertige Website kostet. Beim Stundensatz kennen Sie nur den Preis pro Stunde, nicht die Anzahl Stunden, und genau dort entsteht das Risiko: Bei offenen Stunden-Budgets bezahlen KMU am Ende oft deutlich mehr als geplant.
Das heisst nicht, dass ein Stundensatz immer schlecht ist. Es gibt Situationen, in denen er fairer ist als ein Pauschalpreis. Dieser Artikel zeigt Ihnen anhand der Mechanik beider Modelle, wann welches sinnvoll ist und worauf Sie im Vertrag achten sollten, damit aus der Offerte keine böse Überraschung wird.
Stundensatz oder Festpreis: was zahlt ein KMU am Ende wirklich?
Der entscheidende Unterschied ist nicht der Preis, sondern wer das Risiko trägt. Beim Festpreis trägt die Agentur das Risiko: Dauert ein Projekt länger als gedacht, zahlt sie drauf, nicht Sie. Beim Stundensatz trägt der Kunde das Risiko: Jede zusätzliche Stunde, jede Korrekturschlaufe und jede Verzögerung landet auf Ihrer Rechnung.
Für ein KMU mit fixem Marketingbudget ist das ein gewaltiger Unterschied. Eine Website ist kein Forschungsprojekt mit offenem Ausgang, sondern ein klar umrissenes Produkt: ein paar Seiten, ein Kontaktformular, sauberes Design, gute Texte. Wenn der Umfang von Anfang an feststeht, gibt es keinen guten Grund, warum die Agentur das Kostenrisiko auf Sie abwälzen muss. Genau deshalb arbeiten wir bei Frascati ausschliesslich mit Festpreisen.
Warum ist ein Stundensatz schwer zu kalkulieren?
Die Bandbreite ist gross und hängt stark von Region, Agenturgrösse und Spezialisierung ab. Entscheidend ist aber nicht der Satz pro Stunde, sondern die Anzahl Stunden - und genau die kennen Sie vorab nie. Typisch ist:
- Freelancer / kleine Studios: niedrigere Sätze, dafür oft mehr Eigenleistung Ihrerseits nötig
- Etablierte KMU-Agenturen: mittleres Niveau, Team aus mehreren Spezialisten
- Grosse Agenturen / Spezialisten: höchste Sätze, häufig mit Mindestbudgets
Kernproblem: Schon eine einfache Mehrseiten-Website verschlingt realistisch 40 bis 80 Stunden zwischen Konzept, Design, Umsetzung, Texten und Korrekturen. Wie viele es am Ende werden, ist beim Stundenmodell eine Schätzung - keine garantierte Endsumme.
Warum offene Stunden-Budgets für KMU zum Risiko werden
Das Problem ist selten der Stundensatz selbst, sondern die fehlende Obergrenze. Eine Offerte mit dem Satz "Aufwand ca. 50 Stunden" ist keine Garantie, sondern eine Vermutung. Sobald das Projekt läuft, kommen die typischen Budget-Fresser:
- Korrekturschlaufen, die einzeln abgerechnet werden
- "Kleine" Zusatzwünsche, die plötzlich extra kosten
- Meetings und Telefonate, die als Beratungsstunden auf der Rechnung erscheinen
- Technische Probleme, deren Lösungszeit Sie bezahlen, obwohl Sie sie nicht verursacht haben
Am Ende des Quartals steht eine Rechnung, die 30 bis 50 Prozent über der ersten Schätzung liegt, und Sie haben kaum eine Handhabe, weil ja "nur die geleisteten Stunden" verrechnet wurden. Genau diese Intransparenz ist der Grund, warum viele KMU nach dem ersten Website-Projekt frustriert die Agentur wechseln.
Tipp: Akzeptieren Sie eine Stunden-Offerte nur mit einem schriftlich fixierten Kostendach. Steht dort eine klare Obergrenze, über die hinaus nur nach Ihrer Freigabe abgerechnet wird, haben Sie das Wichtigste aus dem Festpreis-Modell in den Stundenvertrag geholt.
Wann ein Stundensatz trotzdem Sinn ergibt
Fair bleibt fair: Der Stundensatz ist nicht grundsätzlich schlechter. Er ist sogar das ehrlichere Modell, wenn der Umfang wirklich nicht absehbar ist. Sinnvoll ist eine Stundenabrechnung typischerweise bei:
- Laufender Betreuung nach dem Launch, etwa kleine Änderungen oder neue Inhalte über Monate verteilt
- Komplexen Individualentwicklungen, bei denen niemand seriös vorhersagen kann, wie lange etwas dauert
- Beratung und Strategie, wo das Ergebnis offen ist und Zeit der eigentliche Wert ist
Für eine klassische KMU-Website mit definierter Seitenzahl trifft keiner dieser Punkte zu. Hier ist der Umfang planbar, also sollte auch der Preis planbar sein. Das ist die einfache Logik hinter unserem Webdesign-Angebot.
Wie ein Festpreis Ihr Budget planbar macht
Ein Festpreis dreht das Risiko um. Sie wissen vor der Unterschrift, was die Website kostet, was darin enthalten ist und wann sie fertig ist. Bei uns sieht das so aus:
- Basis: One-Pager mit Kontaktformular, Hosting im ersten Jahr inklusive
- Wachstum: 5 bis 8 Unterseiten mit CMS, unser beliebtestes Paket
- Premium: komplexe Struktur, Mehrsprachigkeit oder Buchungs- und Shop-Logik
In jedem Paket sind Design, Texte von echten Copywritern, eine SEO-Grundoptimierung und das Hosting im ersten Jahr enthalten. Die Lieferzeit beträgt maximal eine Woche, beim Premium-Paket per Express fünf Tage. Keine versteckten Kosten, kein Fachchinesisch, kein Ticketsystem. Mehr über unsere Arbeitsweise und das vierköpfige Team aus dem Raum Basel erfahren Sie auf unserer Über-uns-Seite.
Rechenbeispiel: Stundenmodell gegen Festpreis-Paket
Nehmen wir eine typische KMU-Website mit fünf bis acht Seiten. Eine Agentur schätzt im Stundenmodell 30 Stunden. Klingt überschaubar. In der Praxis wächst der Aufwand oft so:
- Konzept und Design: rund 10 Stunden
- Umsetzung: rund 12 Stunden
- Texte und Bilder: rund 6 Stunden
- Korrekturschlaufen und Meetings: rund 8 Stunden
- Technische Anpassungen vor Launch: rund 4 Stunden
Macht 40 statt 30 Stunden - und damit eine spürbar höhere Rechnung als ursprünglich "geschätzt". Unser vergleichbares Wachstum-Paket mit 5 bis 8 Unterseiten und CMS hat dagegen einen fixen Festpreis, inklusive Texten, SEO-Grundoptimierung und Hosting im ersten Jahr. Sie sparen nicht nur die Mehrkosten, sondern auch die Unsicherheit, was am Monatsende auf der Rechnung steht.
Jung, schnell und besser als Agenturen die doppelt so viel kosten. Genau das meinen wir mit Festpreis-Garantie.
Worauf Sie im Vertrag achten sollten
Egal welches Modell Sie wählen, diese Punkte gehören schriftlich festgehalten:
- Klarer Leistungsumfang: Wie viele Seiten, welche Funktionen, wie viele Korrekturschlaufen sind inklusive?
- Kostendach oder Festpreis: Eine eindeutige Obergrenze, über die nichts ohne Ihre Freigabe abgerechnet wird
- Hosting und Folgekosten: Was kostet das zweite Jahr, was kosten spätere Änderungen?
- Eigentum und Zugänge: Gehören Domain, Code und Inhalte am Ende Ihnen?
- Lieferzeit: Ein verbindliches Datum, kein vages "in den nächsten Wochen"
Eine seriöse Agentur scheut keine dieser Fragen. Wer bei "Was kostet es am Ende wirklich?" ausweicht, gibt Ihnen die Antwort bereits zwischen den Zeilen.
Häufige Fragen
Ist ein Festpreis für eine Website immer günstiger als ein Stundensatz?
Nicht zwingend günstiger, aber fast immer planbarer. Bei einem klar definierten Projekt wie einer KMU-Website schützt der Festpreis Sie vor Mehrkosten durch überzogene Stunden. Der eigentliche Vorteil ist die Sicherheit, dass die Endsumme schon vor Projektstart feststeht.
Was kostet eine professionelle KMU-Website in der Schweiz 2026?
Bei Frascati gibt es drei Festpreis-Pakete, vom günstigen One-Pager (Basis) über das beliebte Wachstum-Paket mit 5 bis 8 Seiten und CMS bis zum Premium-Paket. Den genauen Festpreis nennen wir nach einem kurzen Erstgespräch - verbindlich und ohne versteckte Kosten. Bei reiner Stundenabrechnung können vergleichbare Projekte dagegen deutlich teurer und vor allem unberechenbarer werden.
Wie verhindere ich versteckte Kosten bei einem Stundensatz?
Lassen Sie ein verbindliches Kostendach in die Offerte schreiben und definieren Sie genau, was im Aufwand enthalten ist, inklusive Korrekturschlaufen und Meetings. Ohne schriftliche Obergrenze ist jede Stunden-Schätzung nur ein unverbindlicher Richtwert.
Gilt der Festpreis auch, wenn das Projekt komplizierter wird?
Bei uns ja, solange der vereinbarte Leistungsumfang gleich bleibt. Mehraufwand durch nachträgliche, neue Wünsche wird vorab transparent besprochen, nie still in eine höhere Rechnung gepackt. Das ist der Kern unserer Festpreis-Garantie ohne versteckte Kosten.
Sie planen eine neue Website und wollen vor dem Start genau wissen, was sie kostet? Wir arbeiten zum Festpreis, ob in Basel, Zürich oder anderswo in der Schweiz, und sagen Ihnen ehrlich, welches Paket zu Ihrem Vorhaben passt. Buchen Sie ein kostenloses Erstgespräch oder schreiben Sie uns direkt über das Kontaktformular.






